4 Die Samaritergemeinschaft
 

 

Um dieses Projekt der Liebe weiterführen zu können und um es immer lebendig und wirkend zu erhalten, muss die Stiftung die Samaritergemeinschaft gründen. Diese besteht aus jungen Frauen, welche ihr Leben armen und behinderten Kindern widmen wollen.

 

Angesichts der menschlichen Tragödien dieser, vom Schicksal vernachlässigten, Kinder und der angstvollen Mütter, besorgt über die Zukunft ihrer Kinder – die Samariterin verschließt ihre Augen nicht, sie geht nicht weiter, sondern sie bleibt stehen… sie gibt sich selbst!

 

Die Samaritergemeinschaft ist im Wesentlichen weltlich, aber sie sieht ihr Leitprinzip in der evangelischen Botschaft und hält als „absoluten“ Referenzpunkt die Christenliebe.

 

„Ich habe geglaubt, dass Geld das schönste Geschenk wäre, das man machen könnte; aber dann habe ich verstanden, dass es etwas in der Welt gibt, das viel mehr wert ist: es ist das Opfern deiner Zeit, deiner Aufmerksamkeit, und deiner Freundschaft, weil so gibst du nicht nur etwas von deinem Eigentum, sondern du gibst DICH SELBST!“ (Candia)

 

Die Gemeinschaft lebt von zwei großen Leidenschaften: Die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten.

 

Für die Samariterin ist die Liebe die Frucht des Glaubens und das Helfen die Frucht der Liebe.

 

Der Wert eines Lebens ist abhängig von der Fähigkeit einer Person, es einem Grund zu opfern und zu widmen, welcher länger als das Leben selbst dauert.

 

 

„ Herr, willst du meine Hände, um diesen Tag den Armen und Kranken helfend zu verbringen?

HERR, heute gebe ich dir meine Hände.

Herr, willst du meine Füße, um diesen Tag mit Besuchen bei jenen, die Freunde brauchen, zu verbringen?

HERR, heute gebe ich dir meine Füße.

Herr, willst du meine Stimme, um diesen Tag mit jenen, welche Worte der Liebe brauchen, zu verbringen?

HERR, heute gebe ich dir meine Stimme.

Herr, willst du mein Herz, um an diesem Tag jeden Menschen zu lieben, einfach nur weil er Mensch ist.

HERR, heute gebe ich dir mein Herz."


(Mutter Teresa von Calcutta)

 

 

Es ist nicht so wichtig, was du gibst und machst, aber wie viel Liebe du hineinsteckst.

 


 
 
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